Die Gemeindegeschichte im Überblick

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hildesheim wird 1903 gegründet.

Pastor Bartels
Heinrich Bartels

Schon vor 1903 haben Pastoren aus Hannover Amtshandlungen in einigen reformierten Familien in Form von Haustaufen vorgenommen, sind doch aus unterschiedlichen Gründen Reformierte aus Lippe, Ostfriesland und vor allem aus Nordhessen nach Hildesheim gezogen. Der Wunsch, eine „eigene“ Gemeinde zu haben, wird immer größer. Ein Verein wird gegründet. Und einflussreiche Persönlichkeiten setzen sich dafür ein, dass es bald auch eine evangelisch-reformierte Kirchengemeinde gibt.

  • 1903 ist es endlich soweit: Hilfsprediger Heinrich Bartels, Sohn des Generalsuperintendenten Petrus Bartels in Aurich, wird als Pastor eingeführt. Bartels bleibt bis 1946.
  • Nach dem Kriege kommt mit August Cramer ein neuer Pastor.
  • Ihm folgen 1960 Leonard Hoenen,
  • 1974 Karlheinz Vogel und
  • 1977 Klaus Bröhenhorst.
Grundsteinlegung, Gemeindezentrum Hildesheim
Grundsteinlegung des Gemeindezentrums in Hildesheim 1986

Gibt es seit 1903 eine eigene Gemeinde, so bleibt doch für lange Zeit eine eigene Kirche ein Traum, der durch Krieg und Inflation immer wieder zerschlagen wird. Die Gottesdienste finden im Laufe von 8 Jahrzehnten an unterschiedlichen Orten statt. Erst 1986 wird der Traum wahr. An der Straße „Immengarten“ in Hildesheim entsteht ein modernes Gemeindezentrum, das zu Gottesdienst und Begegnung einlädt und nun die Adresse für die Gemeindeglieder ist, die in der Stadt Hildesheim, im Landkreis Hildesheim und manchmal auch noch darüber hinaus wohnen.